IV. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Johannes-Passion BWV 245
Fassung nach Robert Schumann 1851
Veronika Winter Sopran
Dorothea Zimmermann Alt
Clemens Löschmann Tenor
Raimund Nolte Bass
Bremer Domchor
Bremer Philharmoniker
Tobias Gravenhorst Leitung
Tickets: ab Februar 2026 über diesen Link erhältlich
Veranstalter: St. Petri Domgemeinde Bremen
Robert Schumann legte 1851 in Düsseldorf eine eigene Bearbeitung von Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion BWV 245 vor. Er schätzte sie als „kühner, gewaltiger, poetischer“ als die Matthäus-Passion und formte das Werk behutsam im Sinne der romantischen Ästhetik um. Veraltete Instrumente ersetzte er durch moderne Klangfarben: Die Laute in „Betrachte, meine Seel’“ wich Bratschen und Klarinetten, die Gamben in „Es ist vollbracht“ ersetzte er durch Violas, gestützt von akkordischen Bratschen- und Cellopassagen. Fehlende Harmonien ergänzte er mithilfe generalbassartig geführter Klarinetten; in „Der Held aus Juda siegt mit Macht“ fügte er tief liegende Trompetenfanfaren hinzu – ein Effekt, den Bach in der Passionszeit vermieden hätte. Insgesamt blieb seine Dynamiksetzung jedoch zurückhaltend. Ein Kinderchor von etwa fünfzig Knaben verstärkte die Choräle des großen gemischten Chors mit rund 120 Stimmen. Solisten und Orchester – mit Clara Schumann am Klavier als Continuo-Tasteninstrument – sorgten für eine reich entfaltete Klangfülle. Um das Werk zu straffen, strich Schumann einzelne Sätze, darunter die Bass-Arie „Eilt, ihr angefochtnen Seelen“, sowie einige Rezitative. Mit dieser Fassung verhalf er der lange vernachlässigten Passion zu neuer Aufmerksamkeit und förderte entscheidend die Bach-Renaissance. Moderne Rekonstruktionen, etwa von Oskar Gottlieb Blarr (2000 anlässlich des 7. Düsseldorfer Schumann-Festes) oder dem Kieler Universitätsmusikdirektor Bernhard Emmer, machen Schumanns Version heute wieder erlebbar.
Robert Schumann legte 1851 in Düsseldorf eine eigene Bearbeitung von Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion BWV 245 vor. Er schätzte sie als „kühner, gewaltiger, poetischer“ als die Matthäus-Passion und formte das Werk behutsam im Sinne der romantischen Ästhetik um. Veraltete Instrumente ersetzte er durch moderne Klangfarben: Die Laute in „Betrachte, meine Seel’“ wich Bratschen und Klarinetten, die Gamben in „Es ist vollbracht“ ersetzte er durch Violas, gestützt von akkordischen Bratschen- und Cellopassagen. Fehlende Harmonien ergänzte er mithilfe generalbassartig geführter Klarinetten; in „Der Held aus Juda siegt mit Macht“ fügte er tief liegende Trompetenfanfaren hinzu – ein Effekt, den Bach in der Passionszeit vermieden hätte. Insgesamt blieb seine Dynamiksetzung jedoch zurückhaltend. Ein Kinderchor von etwa fünfzig Knaben verstärkte die Choräle des großen gemischten Chors mit rund 120 Stimmen. Solisten und Orchester – mit Clara Schumann am Klavier als Continuo-Tasteninstrument – sorgten für eine reich entfaltete Klangfülle. Um das Werk zu straffen, strich Schumann einzelne Sätze, darunter die Bass-Arie „Eilt, ihr angefochtnen Seelen“, sowie einige Rezitative. Mit dieser Fassung verhalf er der lange vernachlässigten Passion zu neuer Aufmerksamkeit und förderte entscheidend die Bach-Renaissance. Moderne Rekonstruktionen, etwa von Oskar Gottlieb Blarr (2000 anlässlich des 7. Düsseldorfer Schumann-Festes) oder dem Kieler Universitätsmusikdirektor Bernhard Emmer, machen Schumanns Version heute wieder erlebbar.
IV. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Johannes-Passion BWV 245
Chloe Lankshear Sopran
Hanna Hagel Alt
Timo Rößner Tenor
Konstantin Heintel Pilatus und Arien
Simeon Nachtsheim Jesus
Lübecker Knabenkantorei
Musica Baltica
Merle Hillmer Leitung
Tickets: an allen bekannten VVK-Stellen, an der Abendkasse und online
Veranstalter: Lübecker Knabenkantorei
Bachs herausragende Vertonung der Passionsgeschichte zählt zu den wichtigsten Meilensteinen der europäischen Musikgeschichte: Im Zentrum stehen die Evangelienworte und dramatischen Chorszenen, kommentiert in farbenreichen Arien und Chorälen. Uraufgeführt in der Leipziger Nikolaikirche im Jahr 1724, begeistert Bachs geniale Musik die Menschen bis heute.
Für die jungen Sänger der Knabenkantorei ist es einer der spannendsten Auftritte des Jahres. Häufig singen die „Lübschen Jungs“ a-cappella, allenfalls die Orgel begleitet sie gelegentlich bei Gottesdiensten und Konzerten. Mit einem Orchester gemeinsam zu musizieren, ist für die Knaben und jungen Männer deshalb immer etwas Besonderes. Der reine, klare Klang der jungen Stimmen verbindet sich dann mit den besonderen Farben der historischen Instrumente zu einem musikalischen Erlebnis, das für viele Lübeckerinnen und Lübecker fest zum Karfreitag gehört.
Bachs herausragende Vertonung der Passionsgeschichte zählt zu den wichtigsten Meilensteinen der europäischen Musikgeschichte: Im Zentrum stehen die Evangelienworte und dramatischen Chorszenen, kommentiert in farbenreichen Arien und Chorälen. Uraufgeführt in der Leipziger Nikolaikirche im Jahr 1724, begeistert Bachs geniale Musik die Menschen bis heute.
Für die jungen Sänger der Knabenkantorei ist es einer der spannendsten Auftritte des Jahres. Häufig singen die „Lübschen Jungs“ a-cappella, allenfalls die Orgel begleitet sie gelegentlich bei Gottesdiensten und Konzerten. Mit einem Orchester gemeinsam zu musizieren, ist für die Knaben und jungen Männer deshalb immer etwas Besonderes. Der reine, klare Klang der jungen Stimmen verbindet sich dann mit den besonderen Farben der historischen Instrumente zu einem musikalischen Erlebnis, das für viele Lübeckerinnen und Lübecker fest zum Karfreitag gehört.
IV. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Markus-Passion BWV 247
Volker Bräutigam (1939-2022)
Evangelienmusik zu J.S. Bachs Passions-Music nach dem Evangelisten Marco
Solisten
Kantorei St. Johannis Lüneburg
Concerto Brandenburg
Ulf Wellner Leitung
Tickets: demnächst hier online erhältlich
Veranstalter: Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Johannis Lüneburg
Die Markus-Passion ist das größte verschollene Werk Johann Sebastian Bachs. In vielen Teilen lässt es sich jedoch rekonstruieren, da heute als gesichert gilt, dass das Werk im Parodieverfahren aus der sog. Trauerode hervorging, die Bach kurz zuvor komponiert hatte. Die Choräle der Markus-Passion sind in einer Sammlung erhalten, die Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel veröffentlichte. Alle nicht erhaltenen Teile gibt es heute in unzähligen Ergänzungen, Rekonstruktionen und Neukompositionen. Besondere Bedeutung hat die Neukomposition der verlorenen Teile durch Volker Bräutigam, der sich konsequent entschied, nicht zu versuchen den Stil Bachs zu kopieren, sondern ganz bewusst als großen Gegensatz in zeitgenössischer Tonsprache zu komponieren. Bräutigams Evangelienmusik ist eine der am häufigsten aufgeführten und beliebtesten Ergänzungen der Markus-Passion.
Die Markus-Passion ist das größte verschollene Werk Johann Sebastian Bachs. In vielen Teilen lässt es sich jedoch rekonstruieren, da heute als gesichert gilt, dass das Werk im Parodieverfahren aus der sog. Trauerode hervorging, die Bach kurz zuvor komponiert hatte. Die Choräle der Markus-Passion sind in einer Sammlung erhalten, die Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel veröffentlichte. Alle nicht erhaltenen Teile gibt es heute in unzähligen Ergänzungen, Rekonstruktionen und Neukompositionen. Besondere Bedeutung hat die Neukomposition der verlorenen Teile durch Volker Bräutigam, der sich konsequent entschied, nicht zu versuchen den Stil Bachs zu kopieren, sondern ganz bewusst als großen Gegensatz in zeitgenössischer Tonsprache zu komponieren. Bräutigams Evangelienmusik ist eine der am häufigsten aufgeführten und beliebtesten Ergänzungen der Markus-Passion.
IV. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK
Die Konzerte in den drei zum europäischen Kulturerbe gehörenden Bauerndomen Lüdingworth, Altenbruch und Otterndorf stehen unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies.
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Präludium und Fuge in C-Dur BWV 545 für Orgel
Sonate Nr. 3 C-Dur BWV 1005 für Violine solo
Präludium und Fuge in G-Dur BWV 550 für Orgel
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-788)
Sonate F-Dur Wq. 70 Nr. 3 für Orgel
Soyoung Park Barockvioline
Antonio Di Dedda Orgel
Eintritt frei
Veranstalter: Stiftung Historische Orgeln in Altenbruch und Lüdingworth
Die Hadelner Bauerndome an der niedersächsischen Nordseeküste verkörpern die religiöse und wirtschaftliche Blüte der Marschregion sowie den europäischen Austausch künstlerischer Traditionen. Ein herausragendes Beispiel ist St. Nicolai in Altenbruch, deren imponierende Doppelturmfassade und prachtvoller Innenraum mit gotischem Langhaus und barockem Hochchor die Bedeutung des Ortes als geistliches und kulturelles Zentrum sichtbar machen. Die klangschöne Orgel ist ein einzigartiges Instrument, dessen Baugeschichte sich über mehr als zwei Jahrhunderte (1497-1727) erstreckt und von Johann Hinrich Klapmeyer mit 35 Registern, verteilt auf drei Manualen und Pedal zur Vollendung geführt wurde. Von der Orgelbaufirma Jürgen Ahrend restauriert, zählt sie zu den bedeutendsten norddeutschen Orgelanlagen. Im eindrucksvollen Klangraum von St. Nicolai erklingt – neben Orgelwerken von Carl Philipp Emanuel – u.a. Johann Sebastian Bachs 3. Sonate für Violine solo, ein Werk voll tänzerischer Leichtigkeit, leuchtender Virtuosität und barocker Lebensfreude, das den lichten, festlichen Charakter dieser Kirche und des Osterfestes musikalisch widerspiegelt.
Die Hadelner Bauerndome an der niedersächsischen Nordseeküste verkörpern die religiöse und wirtschaftliche Blüte der Marschregion sowie den europäischen Austausch künstlerischer Traditionen. Ein herausragendes Beispiel ist St. Nicolai in Altenbruch, deren imponierende Doppelturmfassade und prachtvoller Innenraum mit gotischem Langhaus und barockem Hochchor die Bedeutung des Ortes als geistliches und kulturelles Zentrum sichtbar machen. Die klangschöne Orgel ist ein einzigartiges Instrument, dessen Baugeschichte sich über mehr als zwei Jahrhunderte (1497-1727) erstreckt und von Johann Hinrich Klapmeyer mit 35 Registern, verteilt auf drei Manualen und Pedal zur Vollendung geführt wurde. Von der Orgelbaufirma Jürgen Ahrend restauriert, zählt sie zu den bedeutendsten norddeutschen Orgelanlagen. Im eindrucksvollen Klangraum von St. Nicolai erklingt – neben Orgelwerken von Carl Philipp Emanuel – u.a. Johann Sebastian Bachs 3. Sonate für Violine solo, ein Werk voll tänzerischer Leichtigkeit, leuchtender Virtuosität und barocker Lebensfreude, das den lichten, festlichen Charakter dieser Kirche und des Osterfestes musikalisch widerspiegelt.
IV. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
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Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Oster-Oratorium „Kommt eilet und laufet“ BWV 249
Voktett Hannover Chor und Soli
Cappella Santa Croce
Manoel Reinecke Konzertmeister
Jonathan Hiese Leitung
Tickets: Eintritt frei
Veranstalter: Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis
Am Ostersonntag präsentiert die Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis in ihrer Kantatengottesdienstreihe „Bach um Fünf“ das Oster-Oratorium von Johann Sebastian Bach in einem Umfeld, das wie kaum ein anderer Ort Hannovers für barocke Musiktradition steht. Die Kirche als ältestes niedersächsisches Beispiel für das protestantische Raumideal einer Saalkirche und Zentrum der hannoverschen Kirchenmusik, verbindet ihre historische Rolle eng mit Agostino Steffani, dessen Wirken als Opernkapellmeister am Hofe des Herzogs Ernst August von Hannover den Grundstein für eine reiche musikalische Kultur der Stadt legte. In diesem Erbe steht auch die 2019 eingeweihte Bach-Orgel, deren klangliche Anlage ideal geeignet ist, Bachs Musik in ihrer farbigen Festlichkeit erlebbar zu machen. Sie bildet ein markantes Bindeglied zwischen barocker Baukunst, historischer Musizierpraxis und moderner Kirchenmusik. Hannovers Einbindung in das europaweite Notenvertriebsnetzwerk von Carl Philipp Emanuel Bach unterstreicht zusätzlich die lebendige Verbindung zur Bach-Familie. Die Aufführung von Johann Sebastian Bachs Oster-Oratorium am Ostersonntag lässt die Neustädter Hof- und Stadtkirche als barocken Klangraum erstrahlen.
Am Ostersonntag präsentiert die Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis in ihrer Kantatengottesdienstreihe „Bach um Fünf“ das Oster-Oratorium von Johann Sebastian Bach in einem Umfeld, das wie kaum ein anderer Ort Hannovers für barocke Musiktradition steht. Die Kirche als ältestes niedersächsisches Beispiel für das protestantische Raumideal einer Saalkirche und Zentrum der hannoverschen Kirchenmusik, verbindet ihre historische Rolle eng mit Agostino Steffani, dessen Wirken als Opernkapellmeister am Hofe des Herzogs Ernst August von Hannover den Grundstein für eine reiche musikalische Kultur der Stadt legte. In diesem Erbe steht auch die 2019 eingeweihte Bach-Orgel, deren klangliche Anlage ideal geeignet ist, Bachs Musik in ihrer farbigen Festlichkeit erlebbar zu machen. Sie bildet ein markantes Bindeglied zwischen barocker Baukunst, historischer Musizierpraxis und moderner Kirchenmusik. Hannovers Einbindung in das europaweite Notenvertriebsnetzwerk von Carl Philipp Emanuel Bach unterstreicht zusätzlich die lebendige Verbindung zur Bach-Familie. Die Aufführung von Johann Sebastian Bachs Oster-Oratorium am Ostersonntag lässt die Neustädter Hof- und Stadtkirche als barocken Klangraum erstrahlen.
IV. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK
CPE.Bach.Young Artists (Studierende der Orgelklassen der HfMT Hamburg) stellen Werke J.S. Bachs ausgewählten Fugen von Lyonel Feininger gegenüber.
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Ausgewählte Orgelwerke
Lyonel Feininger (1871-1956)
Aus den 13 Fugen
Studierende der Orgelklassen der HfMT Hamburg
Eintritt frei, Spenden erbeten.
Veranstalter: St. Wilhadi Stade
Die einstmals während der Zeit der Hanse so überaus wichtige Handelsstadt Stade, die sogar Hamburg an Bedeutung übertraf, gilt heute als „Orgelstadt“, denn sie nimmt u.a. durch Arp Schnitger eine zentrale Rolle in der europäischen Orgelbaugeschichte ein. Besonders bekannt sind die Barockorgeln in St. Cosmae und St. Wilhadi sowie die außergewöhnlich reiche Orgellandschaft im Elbe-Weser-Dreieck. Die Orgelakademie Stade trägt zur Pflege und zum Erhalt dieses kulturellen Erbes bei.
In der gotischen Hallenkirche St. Wilhadi, die aus dem 14. Jahrhundert stammt und seit 1529 lutherisch ist, findet ein Orgelkonzert der besonderen Art statt. Studierende der Orgelklassen der Hochschule für Musik und Theater Hamburg stellen Werke von Johann Sebastian Bach ausgewählten Fugen von Lyonel Feininger gegenüber und zeigen ihr Können an der wertvollen Barock-Orgel von Erasmus Bielfeldt und an der neuen französischen Chororgel von Jens Steinhoff.
Lyonel Feininger, 1887 als 16-Jähriger aus New York nach Hamburg gekommen, studierte hier an der Kunstgewerbeschule und entwickelte sich später am Bauhaus zu einer zentralen Künstlerpersönlichkeit. Seine intensive Beschäftigung mit Bach – insbesondere mit der Kunst der Fuge und dem Wohltemperierten Klavier, die er auswendig beherrschte – führte zwischen 1921 und 1926 zu 13 eigenen Fugenkompositionen und prägte seine Bildtitel wie Fuge in Rot.
Das Konzert in Stade ist Teil des Bachfest-Spezialprojekts 2026 „Die Kunst der Fuge“ und findet in Kooperation zwischen der Kirchengemeinde Stade/St. Wilhadi, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und dem Bachfest Hamburg statt.
Die einstmals während der Zeit der Hanse so überaus wichtige Handelsstadt Stade, die sogar Hamburg an Bedeutung übertraf, gilt heute als „Orgelstadt“, denn sie nimmt u.a. durch Arp Schnitger eine zentrale Rolle in der europäischen Orgelbaugeschichte ein. Besonders bekannt sind die Barockorgeln in St. Cosmae und St. Wilhadi sowie die außergewöhnlich reiche Orgellandschaft im Elbe-Weser-Dreieck. Die Orgelakademie Stade trägt zur Pflege und zum Erhalt dieses kulturellen Erbes bei.
In der gotischen Hallenkirche St. Wilhadi, die aus dem 14. Jahrhundert stammt und seit 1529 lutherisch ist, findet ein Orgelkonzert der besonderen Art statt. Studierende der Orgelklassen der Hochschule für Musik und Theater Hamburg stellen Werke von Johann Sebastian Bach ausgewählten Fugen von Lyonel Feininger gegenüber und zeigen ihr Können an der wertvollen Barock-Orgel von Erasmus Bielfeldt und an der neuen französischen Chororgel von Jens Steinhoff.
Lyonel Feininger, 1887 als 16-Jähriger aus New York nach Hamburg gekommen, studierte hier an der Kunstgewerbeschule und entwickelte sich später am Bauhaus zu einer zentralen Künstlerpersönlichkeit. Seine intensive Beschäftigung mit Bach – insbesondere mit der Kunst der Fuge und dem Wohltemperierten Klavier, die er auswendig beherrschte – führte zwischen 1921 und 1926 zu 13 eigenen Fugenkompositionen und prägte seine Bildtitel wie Fuge in Rot.
Das Konzert in Stade ist Teil des Bachfest-Spezialprojekts 2026 „Die Kunst der Fuge“ und findet in Kooperation zwischen der Kirchengemeinde Stade/St. Wilhadi, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und dem Bachfest Hamburg statt.
IV. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK
Von der CPE.Bach.Akademie Hamburg initiiert, findet im Rahmen des IV. Internationalen Bachfests Hamburg erstmals ein Hanse.Baroque.Netzwerk.Treffen von 11 bis 14 Uhr statt:
Impulsvorträge:
Prof. Dr. Christopher Hausmann Constructor Universität Bremen
Philipp Klais Klais Orgelbau Bonn; Orgelstadt Hamburg
Sophie Werkmeister CPE.Bach.Akademie Hamburg
Hansjörg Albrecht CPE.Bach.Akademie Hamburg
u.a.
Geschlossene Veranstaltung, Eintritt auf Einladung
Veranstalter: CPE.Bach.Akademie.Hamburg
Dieses Auftakttreffen versteht sich als Impuls für Austausch, Vernetzung und eine gemeinsam entwickelte Umsetzung der Hamburger Kultur- und Tourismusstrategie 2022. Im Zentrum steht Hamburgs Barockepoche mit prägenden Persönlichkeiten wie Weckmann, Reincken, Schnitger, Keiser, Mattheson, Händel, Telemann und CPE Bach. Daraus entwickelt sich ein maritim gedachtes Netzwerk, das Hamburg als „Tor zur Welt“ begreift und historische Musikorte, Kulturschaffende, Wissenschaft, Bildung und Tourismus miteinander verbindet. Einbezogen werden auch Akteure der Metropolregion, darunter die Bach-Städte Lübeck und Lüneburg sowie die Orgelkunstzentren Stade und die Hadelner Bauerndome, die in enger historischer Beziehung zu Hamburg stehen. Ziel ist es, kulturelle Identität zu stärken, interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern und barocke wie aufklärerische Ideen für Gegenwart und Zukunft sichtbar zu machen. Die Vision ist die Positionierung Hamburgs und der Metropolregion als lebendiges nordeuropäisches Zentrum barocker Klangkultur im Dialog mit der Moderne.
Dieses Auftakttreffen versteht sich als Impuls für Austausch, Vernetzung und eine gemeinsam entwickelte Umsetzung der Hamburger Kultur- und Tourismusstrategie 2022. Im Zentrum steht Hamburgs Barockepoche mit prägenden Persönlichkeiten wie Weckmann, Reincken, Schnitger, Keiser, Mattheson, Händel, Telemann und CPE Bach. Daraus entwickelt sich ein maritim gedachtes Netzwerk, das Hamburg als „Tor zur Welt“ begreift und historische Musikorte, Kulturschaffende, Wissenschaft, Bildung und Tourismus miteinander verbindet. Einbezogen werden auch Akteure der Metropolregion, darunter die Bach-Städte Lübeck und Lüneburg sowie die Orgelkunstzentren Stade und die Hadelner Bauerndome, die in enger historischer Beziehung zu Hamburg stehen. Ziel ist es, kulturelle Identität zu stärken, interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern und barocke wie aufklärerische Ideen für Gegenwart und Zukunft sichtbar zu machen. Die Vision ist die Positionierung Hamburgs und der Metropolregion als lebendiges nordeuropäisches Zentrum barocker Klangkultur im Dialog mit der Moderne.
IV. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK
Die Konzerte in den drei zum europäischen Kulturerbe gehörenden Bauerndomen Lüdingworth, Altenbruch und Otterndorf stehen unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies.
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Präludium C-Dur BWV 547 für Orgel
Fuge C-Dur BWV 547 für Orgel
Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004 für Violine solo
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Concerto C-Dur Wq. 112 Nr. 1 für Orgel
Soyoung Park Barockvioline
Hansjörg Albrecht Orgel
Tickets: € 15 an der Tageskasse, Reservierungen per Mail an kontakt.orgelstiftung@gmail.com
Veranstalter: Stiftung Historische Orgeln in Altenbruch und Lüdingworth
Die Hadelner Bauerndome an der niedersächsischen Nordseeküste bilden ein einzigartiges Ensemble mittelalterlicher Kirchen, die zum europäischen Kulturerbe zählen. Sie spiegeln den Wohlstand und die Frömmigkeit der Marschbauern wie auch den lebendigen Austausch zwischen Kunst, Handwerk und Musik in Norddeutschland wider. St. Jacobi Lüdingworth wurde Ende des 12. Jahrhunderts errichtet. Die romanische Feldsteinkirche gilt als schönster Bauerndom im Kirchenkreis Cuxhaven-Hadeln. Besonders zu erwähnen sind der älteste Flügelaltar der Region aus der Zeit 1430-1440 sowie die Kanzel, welche um 1700 entstand. Klangkrone der prachtvollen Innenausstattung aus Renaissance und Frühbarock ist die große dreimanualige Orgel. Von Antonius Wilde mit ca. 20 Registern 1598/99 errichtet, erweiterte Arp Schitger das Instrument 1682/83 auf 35 Register. Jürgen Ahrend restaurierte die Orgel 1981/82 und führte sie wieder auf ihre ursprüngliche mitteltönige Stimmung zurück. Als Spiegel zum „Lüdingworther Klangwunder“, die als eine der kostbarsten Orgeln Norddeutschlands gilt, spielt die junge südkoreanische Geigerin Soyoung Park Johann Sebastian Bachs 2. Partita für Violine solo. Im Finalsatz, der berühmten Chaconne, die technisch als eins der schwierigsten Stücke der Violinliteratur gilt, variiert Bach 32 Mal einen Gedanken, der über einem Thema in der Bassstimme kreist. Auf nur vier Violinsaiten erklingt eine Musik wie aus einer anderen Welt, bei der es um Tod und Auferstehung geht.
Die Hadelner Bauerndome an der niedersächsischen Nordseeküste bilden ein einzigartiges Ensemble mittelalterlicher Kirchen, die zum europäischen Kulturerbe zählen. Sie spiegeln den Wohlstand und die Frömmigkeit der Marschbauern wie auch den lebendigen Austausch zwischen Kunst, Handwerk und Musik in Norddeutschland wider. St. Jacobi Lüdingworth wurde Ende des 12. Jahrhunderts errichtet. Die romanische Feldsteinkirche gilt als schönster Bauerndom im Kirchenkreis Cuxhaven-Hadeln. Besonders zu erwähnen sind der älteste Flügelaltar der Region aus der Zeit 1430-1440 sowie die Kanzel, welche um 1700 entstand. Klangkrone der prachtvollen Innenausstattung aus Renaissance und Frühbarock ist die große dreimanualige Orgel. Von Antonius Wilde mit ca. 20 Registern 1598/99 errichtet, erweiterte Arp Schitger das Instrument 1682/83 auf 35 Register. Jürgen Ahrend restaurierte die Orgel 1981/82 und führte sie wieder auf ihre ursprüngliche mitteltönige Stimmung zurück. Als Spiegel zum „Lüdingworther Klangwunder“, die als eine der kostbarsten Orgeln Norddeutschlands gilt, spielt die junge südkoreanische Geigerin Soyoung Park Johann Sebastian Bachs 2. Partita für Violine solo. Im Finalsatz, der berühmten Chaconne, die technisch als eins der schwierigsten Stücke der Violinliteratur gilt, variiert Bach 32 Mal einen Gedanken, der über einem Thema in der Bassstimme kreist. Auf nur vier Violinsaiten erklingt eine Musik wie aus einer anderen Welt, bei der es um Tod und Auferstehung geht.
IV. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK
Die Konzerte in den drei zum europäischen Kulturerbe gehörenden Bauerndomen Lüdingworth, Altenbruch und Otterndorf stehen unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies.
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
„Allein zu dir, Herr Jesu Christ“ BWV 33
„Alles nur nach Gottes Willen“ BWV 72
„Dorische“ Toccata und Fuge d-Moll BWV 538 für Orgel
„Wer sich selbst erhöhet“ BWV 47
„Sie werden euch in den Bann tun“ BWV 44
Mitglieder des NDR-Vokalensembles:
Catherina Witting Sopran
Anna Maria Torkel Alt
Nils Giebelshausen Tenor
Andreas Heinemeyer Bass
Christian Müller Orgel
NDR Barock
Hansjörg Albrecht Leitung & Cembalo
Tickets: € 39 I 26 erm., weitere Informationen
Veranstalter: Verein zum Erhalt der Gloger-Orgel Otterndorf e.V.
Die Hadelner Bauerndome an der Elbemündung in die Nordsee bilden im Zusammenspiel ein einzigartiges Ensemble mittelalterlicher Kirchen, die durch ihre monumentale Bauweise, ihre reichhaltige Kunst und ihre kulturelle Ausstrahlung zum europäischen Kulturerbe zählen. Sie zeugen vom Wohlstand der Marschbauern und von der jahrhundertelangen Verbindung zwischen Glauben, Musik und Handel im Norden Europas. In ihnen befinden sich drei der historisch bedeutendsten Orgeln Europas. St. Severi in Otterndorf war schon im 17. und 18. Jahrhundert ein Zentrum geistlicher Musiktradition und Teil des historischen Notenvertriebsnetzwerks von Carl Philipp Emanuel Bach, das von London bis Moskau reichte.
Der Kirchenraum beeindruckt durch seine spätgotische Architektur, barocke Ausmalungen und die prachtvolle Ausstattung. Herzstück ist die große 3-manualige Orgel von 1741/42 von Dietrich Christoph Gloger, die mit ihren 46 Registern die berühmte große Orgel des Freiberger Doms von Gottfried Silbermann sogar quantitativ um zwei Register übertrifft. Ihr farbenreicher Klang, nach der Restaurierung in ursprünglicher Mensurierung, macht St. Severi heute zu einem Zentrum authentischer norddeutscher Orgelkunst im europäischen Kontext.
Die Hadelner Bauerndome an der Elbemündung in die Nordsee bilden im Zusammenspiel ein einzigartiges Ensemble mittelalterlicher Kirchen, die durch ihre monumentale Bauweise, ihre reichhaltige Kunst und ihre kulturelle Ausstrahlung zum europäischen Kulturerbe zählen. Sie zeugen vom Wohlstand der Marschbauern und von der jahrhundertelangen Verbindung zwischen Glauben, Musik und Handel im Norden Europas. In ihnen befinden sich drei der historisch bedeutendsten Orgeln Europas. St. Severi in Otterndorf war schon im 17. und 18. Jahrhundert ein Zentrum geistlicher Musiktradition und Teil des historischen Notenvertriebsnetzwerks von Carl Philipp Emanuel Bach, das von London bis Moskau reichte.
Der Kirchenraum beeindruckt durch seine spätgotische Architektur, barocke Ausmalungen und die prachtvolle Ausstattung. Herzstück ist die große 3-manualige Orgel von 1741/42 von Dietrich Christoph Gloger, die mit ihren 46 Registern die berühmte große Orgel des Freiberger Doms von Gottfried Silbermann sogar quantitativ um zwei Register übertrifft. Ihr farbenreicher Klang, nach der Restaurierung in ursprünglicher Mensurierung, macht St. Severi heute zu einem Zentrum authentischer norddeutscher Orgelkunst im europäischen Kontext.
IV. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK
Launiges Bühnenspiel auf den Spuren der Europareise des jungen Fürst Leopold von Anhalt-Köthen 1710 mit Werken von u.a. J.S. Bach, Gottfried Finger, G. F. Händel und Jean Baptiste Lully.
Peter Bieringer Sprecher
Christoph Heidemann Barockvioline
Anke Dennert Cembalo
Simone Eckert Viola da Gamba und Leitung
Tickets: € 15 I 10 erm. an der Abendkasse
Veranstalter: Hamburger Ratsmusik
Drei Jahre mit Kutsche und Schiff durch halb Europa, 200 Seiten Reisetagebuch, 300 Seiten Rechnungen, astronomische Ausgaben in Höhe von 55.749 Talern – ein Drittel mehr als der gesamte Jahreshaushalt des Fürstentums: Der 17-jährige Fürst Leopold von Anhalt-Köthen würde heute für Schlagzeilen sorgen! Auf seiner Kavalierstour 1710 sammelt er politische, soziokulturelle und ganz nebenbei andere „Lebenserfahrungen“. Er erwirbt unterwegs Antiquitäten, Kunstwerke, Kuriositäten, aber auch Musikdrucke aus England, Italien und Frankreich für seinen kleinen Hof in Köthen. Was davon mag später Johann Sebastian Bach während seiner Amtszeit dort inspiriert haben?
Das Ensemble Hamburger Ratsmusik unter der Leitung von Simone Eckert bringt zusammen mit Peter Bieringer als Rezitator die originalen Textdokumente und die musikalischen Eindrücke dieser Europareise in einem launigen Bühnenspiel zusammen.
Drei Jahre mit Kutsche und Schiff durch halb Europa, 200 Seiten Reisetagebuch, 300 Seiten Rechnungen, astronomische Ausgaben in Höhe von 55.749 Talern – ein Drittel mehr als der gesamte Jahreshaushalt des Fürstentums: Der 17-jährige Fürst Leopold von Anhalt-Köthen würde heute für Schlagzeilen sorgen! Auf seiner Kavalierstour 1710 sammelt er politische, soziokulturelle und ganz nebenbei andere „Lebenserfahrungen“. Er erwirbt unterwegs Antiquitäten, Kunstwerke, Kuriositäten, aber auch Musikdrucke aus England, Italien und Frankreich für seinen kleinen Hof in Köthen. Was davon mag später Johann Sebastian Bach während seiner Amtszeit dort inspiriert haben?
Das Ensemble Hamburger Ratsmusik unter der Leitung von Simone Eckert bringt zusammen mit Peter Bieringer als Rezitator die originalen Textdokumente und die musikalischen Eindrücke dieser Europareise in einem launigen Bühnenspiel zusammen.
IV. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK
Dieses Konzert stellt Werke von Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel gegenüber und eröffnet einen faszinierenden Blick auf den musikalischen Wandel einer Generation.
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Sonate g-Moll Wq 70 für Orgel
Sonate C-Dur für Violine und Cembalo Wq 73
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Triosonate G-Dur BWV 530 für Orgel
Sonate A-Dur BWV 1015 für Violine und Cembalo
Elisabeth Weber Barockvioline
Arvid Gast Orgel & Cembalo
Eintritt frei, Spende erwünscht.
Veranstalter: Ev.-luth. Kirchengemeinde Sinstorf
Dieses Konzert stellt Werke von Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel gegenüber und eröffnet einen faszinierenden Blick auf den musikalischen Wandel einer Generation. Johann Sebastian Bach zeigt in seinen beiden Sonaten die vollendete Kunst des kontrapunktischen Dialogs. Carl Philipp Emanuel Bach hingegen wandelt in einem Wechsel der Gefühle mit stürmischem Vorwärtsdrängen und Empfindsamkeit virtuos vom Barock hinüber zur Frühklassik und markiert damit den Aufbruch in eine neue Epoche.
Den idealen Rahmen für dieses Konzert bietet die historische Kirche im südlich von Hamburg gelegenen Dorf Sinstorf, dessen Gründung auf das 9. Jahrhundert zurückgeht. Die barocke Innenausstattung der alten Dorfkirche schafft eine besondere Atmosphäre und ist durch die sinnige Kombination aus Musik und Architektur Teil des Hamburger Barocknetzwerks. Das Programm mit Musik von Vater & Sohn Bach wird so zu einer musikalischen Reise vom barocken Glanz zur inneren Spannung des empfindsamen Stils – und macht hörbar, wie Tradition sich wandelt und weiterwirkt.
Dieses Konzert stellt Werke von Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel gegenüber und eröffnet einen faszinierenden Blick auf den musikalischen Wandel einer Generation. Johann Sebastian Bach zeigt in seinen beiden Sonaten die vollendete Kunst des kontrapunktischen Dialogs. Carl Philipp Emanuel Bach hingegen wandelt in einem Wechsel der Gefühle mit stürmischem Vorwärtsdrängen und Empfindsamkeit virtuos vom Barock hinüber zur Frühklassik und markiert damit den Aufbruch in eine neue Epoche.
Den idealen Rahmen für dieses Konzert bietet die historische Kirche im südlich von Hamburg gelegenen Dorf Sinstorf, dessen Gründung auf das 9. Jahrhundert zurückgeht. Die barocke Innenausstattung der alten Dorfkirche schafft eine besondere Atmosphäre und ist durch die sinnige Kombination aus Musik und Architektur Teil des Hamburger Barocknetzwerks. Das Programm mit Musik von Vater & Sohn Bach wird so zu einer musikalischen Reise vom barocken Glanz zur inneren Spannung des empfindsamen Stils – und macht hörbar, wie Tradition sich wandelt und weiterwirkt.
IV. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK
Der vielfach ausgezeichnete Pianist, ECHO-Preisträger und Komponist Tim Allhoff ist im Jazz wie in der Klassik zu Hause und verbindet Musik von Johann Sebastian Bach mit der Literatur des japanischen Bestsellerautors Haruki Murakami.
Werke von Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Haruki Murakami (*1949)
Tim Allhoff Piano & Rezitation
Tickets: per Mail an tickets@fleth-philharmonie.de bzw. Anmeldung hier
Veranstalter: BÜRO FÜR KÜNSTLER – Hasko Witte GmbH
In seinem Konzert interpretiert Allhoff Bachs Musik mit emotionaler Tiefe und künstlerischem Freiraum, verzichtet jedoch auf Improvisation und bleibt den Kompositionen treu – und doch ganz persönlich. Im Dialog mit Murakamis literarischen Texten entsteht ein spannendes Wechselspiel zwischen barocker Strenge und moderner Erzählkunst, zwischen mathematischer Perfektion und purer Emotion.
Ein Abend, der Bachs Musik in neuem Licht erscheinen lässt und zeigt, wie sehr sie bis heute in Literatur, Jazz und Popkultur nachhallt.
In seinem Konzert interpretiert Allhoff Bachs Musik mit emotionaler Tiefe und künstlerischem Freiraum, verzichtet jedoch auf Improvisation und bleibt den Kompositionen treu – und doch ganz persönlich. Im Dialog mit Murakamis literarischen Texten entsteht ein spannendes Wechselspiel zwischen barocker Strenge und moderner Erzählkunst, zwischen mathematischer Perfektion und purer Emotion.
Ein Abend, der Bachs Musik in neuem Licht erscheinen lässt und zeigt, wie sehr sie bis heute in Literatur, Jazz und Popkultur nachhallt.